Fondsstruktur

Die typische Laufzeit eines EQT-Fonds beträgt zehn Jahre mit möglicher Verlängerung um weitere zwei Jahre. Im Regelfall erfolgen die Beteiligungen innerhalb der ersten fünf Jahre und die Veräußerungen in den letzten fünf Jahren der Laufzeit eines EQT-Fonds. Die Investoren eines EQT-Fonds müssen eine langfristige Perspektive haben und in der Lage sein, Zusagen im Zeitablauf einzuhalten, da zugesagtes Kapital nur abgerufen wird, wenn es im Zusammenhang mit einer Beteiligung oder Kapitalspritze benötigt wird. Entsprechend wird das Kapital im Zeitablauf an die Investoren zurückgezahlt, wenn Portfoliounternehmen verkauft oder refinanziert werden.

Die Governance-Vorgaben der EQT-Fonds sind in den Vertragsdokumenten festgelegt, die vom entsprechenden Fonds und seinen Investoren unterzeichnet werden.

Jeder EQT-Fonds hat einen General Partner oder Manager mit einem eigenen Beirat und Investitionsberatungsausschuss. Der General Partner investiert neben den Investoren in den Fonds und ist das Entscheidungsorgan für den Fonds. Während der Laufzeit eines Fonds, ist der General Partner zuständig für Entscheidungen über Beteiligungen und Veräußerungen.

Der Beirat des General Partners des Fonds trifft Beteiligungs- und Veräußerungs-entscheidungen, die sich auf die Empfehlungen des Investitionsberatungsausschusses und auf die Ratschläge des Beteiligungsberaters stützen. Der Investitionsberatungs-ausschuss bewertet und erteilt dem General Partner Empfehlungen dazu, ob er sich nach den Ratschlägen des Beteiligungsberaters richten sollte oder nicht.

Die bis Dezember 2011 aufgelegten EQT-Fonds werden vom Standort Guernsey aus verwaltet. Die ab Januar 2012 aufgelegten EQT-Fonds werden von Standorten in den Niederlanden, Luxemburg oder Großbritannien aus verwaltet.